2012
10.14

Es gibt ja einige große Firmen, welche auf Linux setzen.

Der Linux Kernel ist, wie so gut wie alle Leute wissen, Open Source und steht unter GPL, wodurch auch jede Software welche auf den Linux Kernel aufbaut wieder Opensource sein muss, leider halten sich nicht alle Firmen daran. -.-

 

Aber ich fange einfach mal von vorne an.

Was ist eigentlich GPL?

GPL steht für “GNU Gerneral Public License”, dies ist eine Lizenz unter der Software zu bestimmten Bedingungen veröffentlicht wird.

Hier ein kurzer Überblick, was mit Software unter dieser Lizenz gemacht werden darf bzw. muss & was nicht.

Software unter GPL darf:

  • Kommerziell genutzt werden (der Code darf also als Grundlage für andere Software benutzt werden, mit welcher dann Geld verdient wird)
  • Die Software darf geändert werden
  • Die Software weitergegeben werden

Was man mit Software unter GPL NICHT darf:

  • Die Lizenz verändern (Falls die eigene Software GPL lizensierten Code enthält, muss meine Software auch wieder unter GPL veröffentlicht werden)
  • Den Autor für eventuelle Schäden Haftbar machen.
Was man mit Software unter GPL machen MUSS:
  • Die original Software beinhalten. (Diese also mitgeliefert werden)
  • Den Quellcode offenen legen, falls man diese Software verbreitet.

Das sind die wichtigsten Faktoren. Es gibt natürlich noch viel mehr in dem Linzenztext. Wenn es jemanden Interessiert, kann man diesen gerne unter http://www.gnu.org/licenses/ mehr dazu erfahren.

 

Aber was hat die GPL jetzt mit großen Firmen zu tun?

Naja ganz einfach, wenn eine große Firma zum Beispiel auf den Linux Kernel setzt um damit zum Beispiel Router zu betreiben, muss diese Firma auch den Quellcode für den Router offenlegen. Leider passiert aber genau dies nicht immer.

Wie zum Beispiel Ditti berichtet, hält sich ein größerer Konzern, welcher Handys herstellt und auf Android setzt, nicht an diese Lizenz & veröffentlicht den Quellcode nicht für alle Kernel, wozu der Konzern nach der GPL aber verpflichtet wäre!

Auch ein großes Deutsches Unternehmen hält sich wohl nicht an die GPL. Auch hier wird wieder ein Linux Kernel eingesetzt, diesmal um Router zu betreiben. Auch hier ist schreibt Ditti wieder über das Thema.

In seinem Blogpost fallen noch weitere Sachen auf, die wohl nicht für große Unternehmen gelten, zum Beispiel die Impressumspflicht. Der Konzern mit dem rosa T, nimmt wohl nur Kontaktanfragen von Kunden entgegen, wenn diese ihre Kudennummer angeben. Die Email Adresse, welche im Impressum steht, ist wohl nur eine Dummy Adresse, welche einem eine freundliche Email zurück sendet.

Aber lest das am besten direkt selbst bei Ditti.

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