07.24
Eltern versuchen angeblich immer ihre Kinder so zu Erziehen das sie selbstständig werden. Aber trotzdem wollen Sie immer wieder das die Kinder genau das machen, was Sie wollen.
Wie sollen Kinder selbständig werden, wenn sie nicht auch mal selber “auf die Fresse fliegen” um zu verstehen, das es so wohl doch nicht ging.
Es fängt ja schon in der Schule an, immer soll man gute Noten mit nach Hause bringen, bloß einen guten Schulabschluss haben und keinen Stress anfangen mit irgendwelchen Lehrern, man soll immer dahin gehen, am besten nie krank sein und was weiß ich noch alles.
Natürlich braucht ein Kind einen gewissen Druck … aber spätestens in den oberen Klassen, so ab der 8ten oder 9ten, verstehen die meisten Jugendlichen um was es geht, was ihnen wichtig ist und warum sie in die Schule gehen oder auch nicht.
Es ist natürlich auch nicht falsch, wenn die Eltern sich zum Beispiel auf einem Elternsprechtag einmal kurz darüber Informieren, was ihre Schützlinge in der Schule so treiben, aber meistens passt das Spruch “Solange man nichts hört, ist alles gut” doch sehr gut zur Schule. Lehrer rufen früher oder später zu Hause an, wenn die Kinder nicht mehr kommen oder wenn die Noten immer schlechter werden, von daher ist die frage ob alles klar in der Schule ist, eigentlich total überflüssig.
Eltern nehmen damit ihren Kindern die Möglichkeit Frei zu entscheiden, auch wenn man in der Schule nicht wirklich von freier Entscheidung reden kann, da man ja eigentlich eh gezwungen ist dahin zu gehen, zumindest bis zur 10. Klasse bzw. bis zum 18 Lebensjahr.
Aber nicht nur in der Schule versuchen Eltern in das Leben ihrer Kinder einzugreifen, auch im Privaten Bereich.
Zum Beispiel bei dem Thema Führerschein, diesen Fall habe ich grade. Es gibt eben Sachen die sind wichtiger für mich als wie in die Fahrschule zu gehen, oder ich habe andere Verpflichtungen und kann deswegen nicht gehen. Warum sollte das meine Eltern stören, ich geh da schon hin, wenn ich Zeit habe und zieh das auch durch.
Trotzdem werde ich immer wieder getrieben ich sollte doch gefälligst dahin gehen, sonst würde ich ja nie durch kommen. Ich müsste ja noch viel machen usw..
Das einzige was ich noch machen muss is eine einzige Theoriestunde Besuchen, ein paar Fragebögen in der Fahrschule ausfüllen, dann zur Theoretischen Prüfung gehen und die Parxis anfangen (ok, das ist wirklich noch einmal ein großer Bereich).
Wenn ich nunmal keine Zeit habe in die Fahrschule zu gehen, dann ist das ja auch mein Problem, aber irgendwie wollen die das nicht verstehen. Und sind direkt schlechte gelaunt, wenn ich mal wieder sage das ich heute keine Zeit habe um in die Fahrschule zu gehen. Aber warum? Es ist mein Problem, die haben doch ihren Führerschein.
Dann kommen wieder Vorträge wie es früher gewesen ist, als sie in der Fahrschule waren. Ist ja alles schön und gut wie es damals war, aber wir Leben jetzt in einer anderen Zeit, da ist das ganze etwas anderes. Wenn die damit ein Problem haben, dann sollen die zur Fahrschule gehen und sich da Beschweren, aber nicht zu mir kommen und sich bei mir beschweren. Ihnen das zu sagen, bringt allerdings auch nichts, Sie reden einfach weiter … nur leider Interessiert mich das Herzlich wenig.
Ich will das einfach so machen, wie ich das ganze für richtig halte! Ich weiß ja auch, das ich es so schaffen werden. Aber wenn ich dann was schaffe, dann muss man sich nur nen blöden Spruch anhören wie zum Beispiel: “Na, haste es endlich mal geschafft dahin zu gehen?!”. Um so öfter sowas passiert um so weniger Lust hat man darauf selbst was in die Hand zu nehmen, weil man ja mittlerweile eh weiß, das man nur nen Spruch gedrückt bekommt und man macht es ja den Eltern eh nicht recht.
Im Moment kotzt mich das ganze nur noch an und ich habe nicht mehr wirklich Lust hier zu Hause zu sein….

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